Laufjacke für den Winter: Warm bleiben, ohne dich totzuschwitzen

Aktualisiert am 08. November 2026 · 5 Modelle im Vergleich · von Lucas

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Kurz gesagt

  1. 🏆 Meine Allround-WahlOdlo Zeroweight Warm Laufjackekalte, trockene Wintertage
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  2. WinddichtGore Wear Laufjacke mit Gore-Tex Infiniumwindige Tage, Felder, Küste
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  3. WasserdichtSalomon Bonatti Trail JacketRegen, Schneeregen, Trailrunning
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Laufen im Winter kann richtig schön sein. Wenn die Klamotten stimmen. Den Klassiker kennst du vielleicht: Die erste Viertelstunde frierst du, danach schwitzt du unter der dicken Jacke, und an der roten Ampel kühlst du nass geschwitzt aus. Eine normale Winterjacke ist zum Laufen einfach zu warm und lässt kaum Feuchtigkeit raus.

Von einer Winter-Laufjacke will ich vor allem eins: Sie soll den Wind abhalten. Dazu muss sie Schweiß nach außen lassen, und im Dunkeln sollte man dich sehen. Wie warm die Jacke selbst sein muss, hängt davon ab, was du drunter trägst. Ich hab dir fünf Jacken für unterschiedliches Wetter rausgesucht, von klirrend kalt und trocken bis Schneeregen. Darunter erkläre ich, wie du die Schichten sinnvoll kombinierst.

Inhalt
  1. Kurz gesagt
  2. Vergleichstabelle
  3. Die Modelle im Detail
  4. So ziehst du dich im Winter zum Laufen richtig an
  5. 1. Das Zwiebelprinzip
  6. 2. Winddicht, wasserabweisend oder wasserdicht?
  7. 3. Sichtbarkeit
  8. 4. Passform und Details
  9. 5. Der Rest zählt auch
  10. Häufige Fragen
  11. Mein Fazit

Vergleichstabelle

ModellIdeal fürStärke
🏆 Odlo Zeroweight Warm Laufjacke
Meine Allround-Wahl
kalte, trockene Wintertagewarm & atmungsaktivAnsehen →
Gore Wear Laufjacke mit Gore-Tex Infinium
Winddicht
windige Tage, Felder, KüsteWindschutzAnsehen →
Salomon Bonatti Trail Jacket
Wasserdicht
Regen, Schneeregen, Trailrunningleichter RegenschutzAnsehen →
Nike Impossibly Light Windrunner
Für milde Wintertage
Temperaturen um den Gefrierpunkt und darüberleichter WindschutzAnsehen →
Asics Lite-Show Winter Jacket
Sichtbarkeit
Laufen im Dunkeln an StraßenReflektorenAnsehen →

Die Modelle im Detail

1

Odlo Zeroweight Warm Laufjacke

Meine Allround-Wahl
Ideal für
kalte, trockene Wintertage
Stärke
warm & atmungsaktiv

Odlos Zeroweight-Serie siehst du bei uns ständig an Läufern. Die Warm-Variante ist leicht gefüttert bzw. isoliert und für kalte Tage gedacht, an denen du mit Funktionsshirt plus Jacke auskommen willst. Vorne ist sie typischerweise winddicht, am Rücken luftiger.

Für Dauerregen ist sie nichts. Da brauchst du eine Regenjacke.

Vorteile

  • warm, ohne dass du gleich überhitzt
  • leicht, echter Laufschnitt
  • reflektierende Details

Nachteile

  • nicht wasserdicht
  • bei milden Temperaturen schnell zu warm
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2

Gore Wear Laufjacke mit Gore-Tex Infinium

Winddicht
Ideal für
windige Tage, Felder, Küste
Stärke
Windschutz

Gore Wear verarbeitet seine eigenen Gore-Tex-Infinium-Materialien, früher hieß das Windstopper. Die sind winddicht, ziemlich wasserabweisend und atmen trotzdem, sind aber in der Regel nicht komplett wasserdicht. Wenn du oft über offene Felder läufst, wo dir der Wind im Januar ins Gesicht pfeift, ist das genau dein Material.

Ein Tipp noch: Modellnamen und Schnitte ändern sich bei Gore ständig. Schau auf der Produktseite genau nach, ob du eine gefütterte Winterjacke oder eine dünne Windjacke vor dir hast.

Vorteile

  • sehr guter Windschutz
  • atmet besser als klassische Regenjacken
  • hochwertig verarbeitet

Nachteile

  • Premium-Preis
  • bei Dauerregen nicht dicht genug
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3

Salomon Bonatti Trail Jacket

Wasserdicht
Ideal für
Regen, Schneeregen, Trailrunning
Stärke
leichter Regenschutz

Sehr leicht, wasserdicht und klein zusammenpackbar. Trailläufer mögen die Bonatti, weil sie in viele Laufwesten passt und häufig als Pflichtausrüstung durchgeht (frag aber trotzdem beim jeweiligen Veranstalter nach).

Wärmen tut sie selbst kaum. Im Winter brauchst du darunter also eine warme Mittelschicht. Und wenn du Gas gibst, kann es innen feucht werden.

Vorteile

  • wasserdicht und sehr leicht
  • passt klein gefaltet in jede Weste
  • gute Außenschicht über Fleece

Nachteile

  • wärmt kaum
  • atmet schlechter als eine Windjacke
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4

Nike Impossibly Light Windrunner

Für milde Wintertage
Ideal für
Temperaturen um den Gefrierpunkt und darüber
Stärke
leichter Windschutz

Den Windrunner kennt fast jeder, Nike baut ihn auch in laufspezifischen Varianten. Als dünne Windjacke über einem Langarm-Funktionsshirt passt er gut zu Herbst, Frühjahr und milden Wintertagen. Je nach Modell sind Reflektoren dran.

Wird es richtig kalt oder nass, reicht er allein nicht. Und pass beim Bestellen auf, dass du die Laufversion erwischst und nicht die Freizeitjacke.

Vorteile

  • leicht und vielseitig
  • auch im Frühjahr und Herbst im Einsatz
  • viele Größen und Farben

Nachteile

  • wenig Wärme
  • Freizeit- und Laufversion leicht zu verwechseln
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5

Asics Lite-Show Winter Jacket

Sichtbarkeit
Ideal für
Laufen im Dunkeln an Straßen
Stärke
Reflektoren

Lite-Show heißt bei Asics die Linie mit großflächigen Reflektoren. Die Winterjacke wärmt leicht und leuchtet im Scheinwerferlicht richtig auf. Wenn du nach Feierabend im Dunkeln an Straßen entlangläufst, ist das ein echter Sicherheitsgewinn.

Das Angebot wechselt von Saison zu Saison. Schau deshalb auf der Produktseite nach, wie die aktuelle Version gefüttert ist, wie wasserabweisend sie ist und wie sie geschnitten ist.

Vorteile

  • im Dunkeln gut zu sehen
  • leicht gefüttert
  • echter Laufschnitt

Nachteile

  • nicht jede Saison gleich gut verfügbar
  • nichts für starken Regen
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So ziehst du dich im Winter zum Laufen richtig an

1. Das Zwiebelprinzip

Lieber mehrere dünne Schichten als eine dicke Jacke:

Meine Faustregel: Beim Loslaufen darfst du ruhig leicht frieren. Nach etwa zehn Minuten ist dir warm. Ist dir schon an der Haustür mollig, hast du zu viel an.

2. Winddicht, wasserabweisend oder wasserdicht?

Willst du nur eine Jacke kaufen, würde ich in den meisten Ecken Deutschlands zu einer winddichten, wasserabweisenden Jacke raten. Eine leichte Regenjacke kannst du für die richtig nassen Tage später noch dazuholen.

3. Sichtbarkeit

Im Dezember ist es um 17 Uhr stockdunkel. Reflektoren an Jacke, Hose und Schuhen und helle Farben sorgen dafür, dass Autofahrer dich früher sehen. Eine Stirnlampe oder ein kleines Rücklicht macht das Ganze noch sicherer.

4. Passform und Details

Die Jacke sollte körpernah sitzen, aber nicht so eng, dass keine Mittelschicht mehr drunter passt. Ein etwas längerer Rücken ist angenehm, Daumenschlaufen auch. Dazu eine Brusttasche fürs Handy und ein durchgehender Reißverschluss, den du zum Lüften aufziehen kannst. Eine Kapuze ist bei Regen praktisch. Lässt sie sich nicht verstellen, flattert sie aber nur rum.

5. Der Rest zählt auch

Über Kopf, Hände und Hals verlierst du schnell Wärme. Eine dünne Mütze oder ein Stirnband, leichte Laufhandschuhe und ein Schlauchtuch bringen oft mehr als eine dickere Jacke. Für die Beine reicht meistens eine lange Tights, bei starker Kälte eine gefütterte.

Häufige Fragen

Ab welcher Temperatur brauche ich eine Winter-Laufjacke?

Das ist ziemlich individuell. Viele steigen bei einstelligen Temperaturen von Shirt und Weste auf eine Jacke um. Unter null oder bei starkem Wind wird eine winddichte, leicht wärmende Jacke dann wirklich wichtig.

Muss eine Laufjacke wasserdicht sein?

Nein, nicht unbedingt. Wasserdicht lohnt sich, wenn du auch bei Dauerregen rausgehst. Bei trockener Kälte und leichtem Niesel ist eine winddichte, wasserabweisende Jacke meistens angenehmer, weil sie besser atmet.

Was ziehe ich bei minus fünf Grad zum Laufen an?

Funktionsshirt, darüber ein dünnes Fleece oder ein wärmeres Langarmshirt und eine winddichte Laufjacke. Dazu gefütterte Tights, Mütze, Handschuhe und Schlauchtuch. Wie viel du davon wirklich brauchst, hängt von deinem Tempo, vom Wind und davon ab, wie verfroren du bist.

Wie wasche ich eine Laufjacke mit Membran?

Mit Funktionswaschmittel, ohne Weichspüler und mit zugezogenen Reißverschlüssen. Manche Hersteller empfehlen, die Imprägnierung danach mit etwas Wärme im Trockner aufzufrischen. Was auf dem Pflegeetikett steht, gilt.

Mein Fazit

Wenn du nur eine Winterjacke kaufen willst und meistens bei trockener Kälte läufst, nimm die Odlo Zeroweight Warm. Läufst du oft auf offenem Feld, wo der Wind richtig zieht, würde ich das Geld für eine Gore Wear Jacke mit Infinium ausgeben. Die Salomon Bonatti Trail ist für mich keine Winterjacke, sondern die Regenschicht obendrauf, und genau so solltest du sie auch kaufen. Den Windrunner brauchst du eigentlich nur, wenn es bei dir selten richtig kalt wird. Und läufst du viel an Straßen, wäre mir die Asics Lite-Show wegen der Reflektoren die Sache wert. Und denk dran, ohne vernünftige Schichten darunter frierst oder schwitzt du auch in der besten Jacke.